Caprese Michelangelo – Geburtshaus von Michelangelo

Caprese Michelangelo 1Bildhauer, Maler und Architekt – sein Genie gilt noch heute, und seine herausragenden Arbeiten sind als Weltkulturerbe der Unesco ausgezeichnet. Wenige aber kennen die wirklichen Wurzeln des Maestros, haben die Orte besucht wo er geboren wurde und seine Ausbildung erhielt.

Rom und Florenz sind sicher die sogenannten Muss-Etappen, um mit Michelangelo, dem Genie der Renaissance, in Kontakt treten zu können seine Wurzeln aber liegen in Caprese, in der Provinz Arezzo.

Im Laufe der Jahre hat sich der Ort den Namen seines berühmtesten Sohnes angehängt und nennt sich heute Caprese Michelangelo. Hier startet eine der faszinierendsten Strecken, die dem Maestro gewidmet sind, und es werden Prunkstücke seines künstlerischen Werks vorgestellt, die dem großen Publikum über lange Jahre unbekannt geblieben waren.

In Caprese kann das Geburtshaus von Michelangelo, an dem eine eindrucksvolle Tafel mit seinem Geburtsdatum angebracht ist, besichtigt werden. Und noch heute steht in seinem Schlafzimmer zu lesen: „Ich erinnere mich ob es heute wäre, wie am 6. März 1474 mir ein Sohn geboren wurde, den wir Michelangelo genannt haben …“.

Aber in dem kleinen Ort gibt es auch ein dem Künstler gewidmetes Museum, wo neben einmaligen Dokumenten, die von der engen Beziehung des Maestros zu seiner Heimaterde zeugen, auch Gipsabdrücke der berühmtesten Skulpturen ausgestellt sind. Eine ähnliche Beziehung hatte er auch zu Chiusi della Verna, einen weiteren Ort in der Provinz Arezzo, der das Werk von Michelangelo stark beeinflusst hat.

Wenn man durch die Straßen des Ortes schlendert, bekommt man immer wieder Bilder zu sehen, die man als Hintergrund bestimmter Bilder von Michelangelo wiedererkennt: So z. B. den Monte Penna, der in großen Bildern wie der „Creazione di Adamo“, „Tondo Doni“, „Crocifissione di San Pietro“ und der „Conversione di San Paolo“ zu sehen ist.

Michelangelo hat ganz bewusst in seinem bedeutendsten Werk, den Fresken in der Sixtinischen Kapelle, an seine Heimat erinnern wollen. So ist bei der „Creazione di Adamo“ ganz klar das Profil der Wallfahrtskirche de La Verna auszumachen. Heute begleitet eine Reihe spezieller, auf Italienisch und auf Englisch geschriebener Straßenschilder den Besucher auf der Reise durch die Geschichte des Maestros schlechthin.

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