VINCI – Museo Leonardiano

OLYMPUS DIGITAL CAMERADas Museo Leonardiano umfasst mit seinen beiden Ausstellungspolen, der Palazzina Uzielli und der Burg der Conti Guidi, eine der umfangreichsten und interessantesten Sammlungen zu Leonardo da Vincis Tätigkeit als Ingenieur, Architekt und Wissenschaftler und im Allgemeinen zur Geschichte der Technik in der Renaissance.

Die ausgestellte Maschinen und Modelle – aus vielen verschiedenen Forschungsbereichen, entsprechend dem Einfallsreichtum und der Vielseitigkeit Leonardos – sind mit genauen Verweisen auf die Skizzen und handschriftlichen Vermerke des Meisters versehen und werden durch digitale Animationen und interaktive Anwendungen ergänzt.

Der Rundgang auf den Spuren Leonardo da Vincis beginnt auf der nach einem Entwurf Mimmo Paladinos eindrucksvoll angelegten Piazza dei Guidi, an der das erste Museumsgebäude Palazzina Uzielli steht. Disegno bicicletta

Im ersten Stock der Palazzina sind die Abteilungen den Baumaschinen, der Textiltechnologie und den Uhrverken – gewidmet. Im ersten Saal sind die Umgestaltungen der Entwürfe zu sehen, die Brunelleschi für den Bau der Kuppel des Florentiner Doms erstellt hatte. Als junger Lehrling in der Werkstatt des Verrocchio war Leonardo da Vinci zutiefst beeindruckt von der Komplexität der Maschinen auf der Baustelle, wo er die Schmelzvorgänge und den Einbau der großen Kupferkugel an der Laterne in der Kuppel mitverfolgen konnte.
Der Textiltechnologie-Saal zeigt Leonardo da Vincis Interesse für die Textilherstellung in der Ausstellung ehrgeiziger Projekte für die Automatisierung der Produktionsabläufe.
Leonardos Leidenschaft für Mechanik zeigt sich auch im Saal der Uhrwerke, in dem Modelle von Messinstrumenten zu sehen sind.
In der Palazzina Uzielli befinden sich auch die Säle für vorübergehende Ausstellungen und ein großer Saal für die Lehrprojekte, die das Museum anbietet.

Das Castello dei Conti Guidi gehört ebenfalls zum Ausstellungskomplex.
In den Sälen im Erdgeschoss der mittelalterlichen Burg sind Leonardos Arbeiten zur Architektur und zur Bautechnik ausgestellt. Außerdem befinden sich in der Abteilung der Kriegsgeräte die Studien des Meisters über Schmelztechniken für die Artillerie. Das Modell des großen Flügels bildet den Rahmen der Galerie mit der Fluggeräteausstellung, in der die bekanntesten Mechanikmodelle Leonardos zu sehen sind, und der Ausstellung der Mechanismen und Instrumente mit speziellen Vorrichtungen zur Bewegung von Glocken nach Entwürfen Leonardos.
Elica
Im ersten Stock ist im Sala del Podesta der große Schwenkkran mit ringförmiger Plattform zu sehen, den Brunelleschi für den Kuppelbau entworfen hatte und der auf die im Palazzina Uzielli dokumentierte Geschichte der Baumaschinen verweist.

Weiter geht es durch den Fahrradsaal, in dem auch das Modell des selbstfahrenden Wagens ausgestellt ist, und durch den Optiksaal, in dem Leonardos Interesse für Wellenoptik und Perspektive in der Darstellung dreidimensionaler Figuren dokumentiert wird.

Der Saal des Wassers enthält die Studien Leonardos zur Bewegung des Wassers, insbesondere in Bezug auf die Flussschiffahrt, mit der sich Ingenieure und Architekten in der Renaissance häufig befassten.

Der Rundgang schließt mit dem Videosaal, in dem sich von Leonardo entworfene Festkörpermodelle für De Divina Proponione von Luca Pacioli befinden und Dokumentarfilme zum Leben und Werk von Leonardo gezeigt werden.

Die Entdeckungsreise auf den Spuren Leonardos wird im Burgturm fortgesetzt, auf dem der Blick „von oben“ ein beeindruckendes Erlebnis darstellt. Von der für Besucher geöffneten Panoramaterrasse aus eröffnet sich die Aussicht auf eine außergewöhnliche Szenerie, die den
Darstellungen auf Leonardos berühmten Landschaftskarten und Zeichnungen noch sehr ähnlich ist: auf der einen Seite die Hügel von Montalbano, auf der anderen die toskanischen Dörfer und schließlich die Silhouette der Pisaner Berge, wie sie im Codice Madrid II abgebildet sind.

Mehr Info: www.museoleonardiano.it

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