PRATO – Vorzeigen des Heiligen Gürtels zu Ostern, 1. Mai, 15. August, am 8. September mit historischer Zug und am 25. Dezember

Der Gürtel wurde nach der Tradition von der Jungfrau Maria am Tag ihrer Himmelfahrt dem hl. Thomas vermacht und wird seit dem 12. Jh. in Prato mit Sorgfalt bewahrt. Es handelt sich um ein Gürtel aus feiner Wolle, grün gefärbt, mit durchgewebte Goldfäden. Die Tradition erzählt, dass nach dem 1. Kreuzzug sich Michele Dagomari, ein Pilger aus Prato, sich in Jerusalem in Maria, Tochter eines Priesters verliebte und sie heiratete. Als Mitgift erhielt er den Heiligen Gürtel. 1141 kehrte er nach Prato und schenkte ihn Uberto, dem Probst der Kirche Santo Stefano.

Die marianische Reliquie steht im Mittelpunkt der prateser Religiosität und ihre Ausstellung wird von besonderen städtischen Erlassen geregelt, die auf das Mittelalter zurückgehen. Seit 1395 befindet sich die Reliquie in der Kapelle links neben dem Haupteingang des Doms, deren Fresken die Geschichte der Madonna und des Heiligen Gürtels (1392-95) darstellen, ein Werk des Künstlers Agnolo Gaddi. Die Außenkanzel des Doms, Werk von Donatello und Michelozzo, wurde in 1434-38 fertiggestellt, um die Reliquie vorzeigen zu können.

Wo: Kanzel Dom vom Heiligen Stephan – Piazza Duomo

Wann: Ostern, am 1. Mai, 15. August, 8. September mit Historischem Zug, 25. Dezember, um 18.00 Uhr

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