AREZZO

Arezzo liegt etwa 120 km vom Agriturismo I Pitti und kann über Autobahn A11 Richtung Florenz und dann weiter über Autobahn A1 Richtung Rom erreicht werden. Die Fahrt dauert ca. 1 Stunde und 15 Minuten.

Mit seiner besonderen Position am Zusammenfluss der drei Täler (Casentino, Valdarno Superiore und Val di Chiana), ist Arezzo schon immer ein wichtiger Knotenpunkt für die Bewegungen auf der Nord-Südachse und aus dem Val Tiberina Richtung Ost gewesen. Die Spuren der Vergangenheit und der Ansiedlung des Menschen sind tatsächlich sehr antik: vom Wiederauffinden des sogenannten „Olmo-Menschen“ aus der Altsteinzeit zur florierenden etruskischen Zivilisation, die in den Jahrhunderten greifbare Zeichen ihrer künstlerischen Pracht (allen voran die weltberühmte Chimäre) hinterlassen hat, bis zur römischen Beherrschung und vor allem im Mittelalter, wo Arezzo die Bestätigung mit der Einsetzung des Konsuls im Jahr 1098 erhielt und den Status einer freien Gemeinde (Freiheit, die dazu bestimmt, war im Jahr 1298 zu enden mit der Niederlage gegen die Florentiner und Senesen in der berühmten Schlacht von Campaldino). Aber die mittelalterliche Pracht und die der Renaissance haben die Steine nicht verlassen, die wie viele Seiten eines Buches, welches von einer unendlichen Zahl an Händen geschrieben wurde, noch dort an ihrem Platz sind und die Heldentaten einer Stadt der Künstler (große Bedeutung haben die Goldschmiedekunst und das Antiquariat, welches jeweils am ersten Sonntag des Monats in einer sehr bedeutenden Ausstellung zu sehen ist) und Literaten, darunter stechen Francesco Petrarca, Guittone d‘Arezzo, Pietro Arentino und der Architekt-Biograf Giorgio Vasari hervor, erzählen. So reicht es einfach stehenzubleiben und die Fassaden der gotischen Kathedrale zu bewundern, in dessen Innerem sich das Grab von Papst Gregorio X. befindet, die Basilika von San Francesco und die „Legende des Echten Kreuzes“ von Pier della Francesca, seit kurzem restauriert und in der Kapelle Bacci aufbewahrt und die Kirche San Domenico und das Holzkreuz von Cimabue, das im Inneren ausgestellt ist, um die ganze Harmonie und die Pracht einer Zeit wiederzufinden, die hier dann gar nicht so lange vergangen scheint. Begeben Sie sich dann in das Archäologische Museum und zum römischen Amphitheater: Sie können mit überraschender Klarheit die „Präsenz“ einer Antike spüren, die gemeinsam mit ihrer Pracht den ganzen Sinn der Faszination aufbewahrt hat, die sie schon ausüben musste, bevor sie zur Geschichte wurde. Schließlich darf nicht eine kleine weltliche Pilgerung zum Haus von Petrarca fehlen, der durch die gleichen Straßen, die Sie heute begehen, lief und seine Laura träumte, in Form von Elfsilbler. Wir laden Sie dazu ein, sich in jenen Straßen zu verlieren, die überfüllt von Erinnerungen der Jahrhunderte sind, vielleicht ohne Führer und Karten: dafür besteht keine Notwendigkeit, denn es werden die selben Steine sein, die Ihnen tausend Geschichten erzählen, die sie in der Zeit aufgesaugt haben und gerne zu Gunsten der Passanten und Besuchern von sich geben, in einer Art von wunderbaren mineralischen Photosynthese.

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